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Um das Fazit vorweg zu nehmen. Wir werden immer besser!
Nur die anderen leider auch. Aber der Reihe nach.

Am Tag eins nach dem letzten Rennen begannen mit der Demontage des „Vorjahresrenners“ unsere Vorbereitungen für dieses Jahr. Im Ergebnis dessen waren wir für das diesjährige Rennen mit allem wirklich gut und vor allem entspannt fertig geworden. Bei doch gutem Wetter, einem passablem Boxenplatz, mit allen Mannen (und Frauen) an Bord und ohne Beanstandungen bei der technischen Abnahme, waren wir gut aufgestellt.
Die Anspannung kam am Freitag mit dem Qualifying. Unser Jenser (Jens Flach, Dobia) wurde vom späteren Sieger um wenige Zehntel auf Startplatz zwei verwiesen, was andeutete wie das Rennen sich gestalten würde. Ein gemeinsames Frühstück am Samstag sollte die Truppe noch einmal etwas einschwören bevor dann pünktlich der Startschuss losging und das Rennen begann.
Hatten wir in den vergangenen Jahren zunächst immer souverän die Führungsposition inne, (Jenser kann halt wirklich gut den Trabi fahren) gab es dieses Jahr von Beginn an einen harten Fight um die Spitze. In der Mittagssonne übergab er dann doch wieder an Platz 1 liegend, während eines nicht ganz so perfekten Tankstopps, das Steuer an Franky (Frank Werner, Pausa) der seinen Rhythmus ganz gut fand (fährt er doch Berg-und Rundstreckenrennen), bevor die Defekthexe das erste mal zuschlug.
Die Zündung stotterte. Eine Spule wollte nicht mehr, versagte ihren Dienst. Franky steuerte die Box an. Es folgte Minuten langes „Gefummel“ an Steckverbindungen und Zündkabeln. Es wurden Kerzen gewechselt. Eigentlich keine so große Sache, andere hatten zu dem Zeitpunkt schon anspruchsvollere Reparaturen zu erledigen und dennoch der geringe Vorsprung war dahin, Verfolger zogen vorbei. Wieder im Race eingereiht wurde unser Auto auf Position 12 geführt.
Immer noch gut um wieder die Spitzengruppe zu erreichen, "Fragezeichen".
Der zweite Tankstopp mit Fahrerwechsel war dann schon wieder Routine. Franky übergab das Steuer an Axel (Axel Schwarz, Wolfshain) unseren „Macher“ des Wagens. Es galt in rund 160 Minuten 11 Plätze zu gewinnen. Die Hatz ging nach vorn. Axel kann ja auch wenn er muss. Platz zehn, dann Platz acht, dann fünf. Dann???
Dann kam leider das Aus.
Das Herz, der Motor quittierte den Dienst, hatte nach 420 min genug. Ein Versuch den Boliden noch durch anschieben in der Boxengasse wieder zu beleben schlug fehl. Wir stellten unsern Trabi ab, reiten uns enttäuscht in die Liste der ausgefallenen Teams ein, schauten zu um dem späteren Siegern und platzierten zu gratulieren.
Die Analyse ergab der Motor hatte wohl schon seit Mitte des Rennens einen Knacks. Daher werten wir Platz fünf nach sieben Stunden und den 31. Gesamtrang als Erfolg.
Alle unsere Verbesserung an der Technik zum Vorjahr, waren aufgegangen. Das Team hat prima zusammengearbeitet, die Stimmung während der ganzen Veranstaltung war durchweg positiv. Party und Gaudi kamen nicht zu kurz. Nur der dann doch einsetzende Regen hätte nicht sein müssen.
Am Pfingstmontag war in Dobia bei Werk Zwei dann schon wieder Tag eins für das Rennen 2012. Wir wollen ja wieder, wollen ja noch besser, wollen ganz vorn dabei sein.
Bleibt mir noch mich zu bedanken.
Bei den Frauen neben den Männern für immer wieder Geduld.
Beim Veranstalter und seinem Team für den einzigartigen tollen Event.
Bei den Sponsoren für Arrangement und die Unterstützung
Bei der Servicecrew für ihren tollen Job.
Bei unseren Junioren für Ihre klasse Unterstützung.
Bei den anderen Teams für den Fight
Bei allen anderen die an und neben der Strecke dazu beigetragen haben.
Danke.
Ole (Olaf Werzner, Taura)
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